Hochzeit von Niclas & Linus: Zwei Tage voller Liebe in Remscheid und Wuppertal

Linus und Niclas ziehen gemeinsam mit ihren Müttern zur Hochzeitszeremonie ein.

Manche Hochzeiten dauern einen Tag. Diese dauerte zwei. Niclas und Linus haben sich ein Wochenende gegönnt, das ich als ihren Hochzeitsfotografen begleiten durfte und das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Freitag der 05. Juni: Standesamtliche Trauung in Remscheid im engsten Kreis. Samstag der 06. Juni: Freie Trauung in der Alten Papierfabrik in Wuppertal mit allen Menschen, die ihnen wichtig sind.

Das hier ist ihre Geschichte. Und es ist gleichzeitig die Geschichte meiner ersten gleichgeschlechtlichen Hochzeit, ein Tag, den ich mit großer Freude und Dankbarkeit fotografiert habe.

Tag 1: Standesamt Remscheid, Theodor-Heuss-Platz 1

Der Freitag begann ruhig und intim. Niclas und Linus hatten sich für eine kleine standesamtliche Trauung im Rathaus Remscheid am Theodor-Heuss-Platz 1 entschieden. Nur der engste Kreis war dabei, was diesem Tag eine besondere Tiefe gegeben hat. Keine große Inszenierung, keine hundert Gäste, sondern die Menschen, die im Leben der beiden wirklich zählen.

Ich war an diesem Tag nicht allein. Meine Schwester war mit dabei und hat zusätzlich Content für meine Social Media Kanäle erstellt. Wir arbeiten mittlerweile öfter zusammen und es ist ein tolles Gefühl, an einem so besonderen Tag die Familie an meiner Seite zu haben. So konnte ich mich voll und ganz auf die Fotos konzentrieren, während sie die Momente aus einer anderen Perspektive eingefangen hat.

Die Zeremonie selbst war kurz, persönlich und voller echter Emotionen. Genau so, wie eine standesamtliche Trauung im kleinen Kreis sein sollte. Ich liebe diese ruhigen Trauungen, weil dabei jede Geste sichtbar wird. Ein zitterndes Lächeln beim Jawort. Ein Augenblick, in dem die Eltern stolz auf ihre Kinder schauen. Das Zittern in der Stimme, wenn der eigene Name plötzlich neben dem des Partners auf dem Papier steht.

Die Überraschung der Pfadfinder

Was dann nach der Trauung passierte, hat mich komplett umgehauen. Vor dem Rathaus warteten die Pfadfinder, mit denen Niclas und Linus verbunden sind. Als das Brautpaar herauskam, wurden Flaggen gehisst und die Pfadfinder fingen an zu singen.

Das war einer dieser Momente, die kein Brautpaar planen kann und die genau deshalb so wertvoll sind. Die Überraschung in den Gesichtern von Niclas und Linus, die emotionale Stimmung, die feierliche Atmosphäre, all das in Sekundenbruchteilen festgehalten. Für mich als Fotograf gibt es nichts Besseres als solche unvorhergesehenen Augenblicke. Da entstehen Bilder mit echter Tiefe, weil die Reaktionen nicht inszeniert sind.

Wenn ihr eure standesamtliche Trauung plant und überlegt, ob ihr neben dem Fotografen auch eine kleine Überraschung einbauen wollt: Tut es. Es muss nichts Großes sein. Schon eine kleine Geste von einer Gruppe, die euch wichtig ist, sorgt für unvergessliche Momente.

Sektempfang und ruhiger Ausklang

Nach der Trauung und der Überraschung wurde mit einem Sektempfang angestoßen. Die Stimmung war gelöst und glücklich, fast schon ein bisschen ungläubig. So nach dem Motto: Wir sind jetzt wirklich verheiratet.

Solche kleinen Sektempfänge nach standesamtlichen Trauungen sind fotografisch oft die besten Momente, weil alle entspannt sind und ehrlich miteinander umgehen. Hier entstehen die Bilder von den Umarmungen mit den Eltern, von den ersten Glückwünschen der Geschwister, von den stillen Blicken zwischen dem frisch verheirateten Paar.

Tag 2: Freie Trauung in der Alten Papierfabrik Wuppertal

Am Samstag ging es weiter mit der freien Trauung. Vorher noch ein kurzes Paarshooting direkt vor Ort und dann ging es rein in die Alte Papierfabrik in Wuppertal. Ich war zum ersten Mal in dieser Location und ich kann euch sagen: Sie hat mich umgehauen.

Die Alte Papierfabrik ist eine dieser Locations, bei denen man beim Reinkommen kurz innehält. Die Deckenhöhe ist enorm, der Raum hat eine industrielle Eleganz, die man nicht künstlich erzeugen kann. Das Beeindruckendste für mich als Fotograf war aber die Lichtstimmung. Die Location ist mit Scheinwerfern ausgestattet, die je nach Tageszeit und Programmpunkt unterschiedliche Stimmungen erzeugen. Mal warm und intim, mal hell und festlich.

Ich habe oft genug erlebt, wie eine gute Location einen schönen Tag in einen außergewöhnlichen verwandelt. Bei Niclas und Linus war es genau so. Die Atmosphäre in der Alten Papierfabrik hat alles getragen. Die freie Trauung, die Reden, das Lachen, die ruhigen Momente zwischendurch.

Was die Location zur Hochzeit beiträgt

Ich denke oft daran, dass Fotos nur halb so gut aussehen, wenn die Location nicht stimmig ist. Und in der Alten Papierfabrik in Wuppertal stimmt einfach alles. Das Buffet war vielseitig und hochwertig zusammengestellt, die Bedienung war schnell und freundlich, ohne aufdringlich zu sein. Das sind Details, die ein Brautpaar am Hochzeitstag spüren muss, weil es den ganzen Ablauf entspannter macht.

Für mich als Hochzeitsfotograf in NRW ist die Alte Papierfabrik definitiv eine Location, die ich gerne weiterempfehle. Wenn ihr eure Hochzeit in Wuppertal oder Umgebung plant und nach einem Ort sucht, der industriellen Charme mit moderner Eleganz verbindet, schaut sie euch unbedingt an.

Hochzeitsgast füllt sich Wasser an einem Wasserspender in der Alten Papierfabrik in Wuppertal während einer Hochzeitsfeier ab.
Auch die kleinen Momente zwischendurch gehören zu einer echten Hochzeitsreportage

Meine erste gleichgeschlechtliche Hochzeit

Es war meine erste gleichgeschlechtliche Hochzeit als Fotograf und ich möchte ehrlich darüber sprechen. Im Vorfeld habe ich mich gefragt, ob es Unterschiede gibt zu den Hochzeiten, die ich bisher begleitet habe. Die Antwort ist ein klares Nein.

Es geht um Liebe. Es geht um zwei Menschen, die sich für ein gemeinsames Leben entscheiden. Es geht um Familie und Freunde, die diesen Schritt feiern. All das ist auf jeder Hochzeit gleich, egal wer da heiratet. Und genau das wollte ich an diesem Wochenende festhalten.

Als Hochzeitsfotograf bin ich für alle Paare da, die sich lieben. Punkt. Wenn ihr eine queere Hochzeit plant und einen Fotografen sucht, der euren Tag ohne Wenn und Aber dokumentiert, schreibt mir gerne an. Ich freue mich auf eure Geschichte.

Was bleibt von diesem Wochenende

Zwei Tage, zwei verschiedene Stimmungen, eine Liebesgeschichte. Niclas und Linus haben mir gezeigt, wie schön es sein kann, wenn ein Brautpaar sich Zeit nimmt für die wirklich wichtigen Momente. Der intime Freitag im Standesamt Remscheid, die Pfadfinder Überraschung, der Sektempfang. Der ausgelassene Samstag in der Alten Papierfabrik Wuppertal mit allen, die ihnen am Herzen liegen.

Solche Hochzeiten sind der Grund, warum ich diesen Beruf liebe. Weil ich Geschichten erzählen darf, die echt sind. Und weil ich jedes Mal aufs Neue daran erinnert werde, was wirklich zählt.

Eure Hochzeit in Wuppertal, Remscheid oder Umgebung?

Ihr plant eure Hochzeit in der Alten Papierfabrik, im Bergischen Land oder irgendwo zwischen Wuppertal und Remscheid? Ich begleite euch gerne durch euren Tag und sorge dafür, dass jeder Moment festgehalten wird. Schreibt mir und wir lernen uns unverbindlich kennen.


Das könnte euch auch interessieren: Hochzeit von Nele & Dennis: Eine ganztägige Hochzeitsreportage im Extrafein Witten


Share: